„Wo Leben vergeht, entsteht Platz für Neues.“ *

August 2020
Material: Harzer Fichte, Ilse-Stein
Höhe: 50 cm


Genau das kann man im Nationalpark Harz sehen und sich von den Publikationen desselben erklären lassen: Die Monokultur-Fichten sterben zuhauf und der neue wilde Wald wächst und gedeiht. Die Mitarbeiter des Parks nennen es „Baustelle Natur! Hier baut die Natur die neue Wildnis.“

Wir haben es bei Ilsenburg gesehen und waren beeindruckt. Ich finde es faszinierend, „wie sich aus einer vermeintlichen Katastrophe neue Chancen für die Natur ergeben“.

Und dann entdeckte ich diesen spannenden Rest einer toten Fichte neben dem Eselstieg an den Hängen des Ilsetals. Sofort war in meinem Kopf die Idee, damit die Thematik aufzugreifen und als Kunstwerk anschaubar zu machen. Nach gezielter Suche fand ich schließlich auch den passenden Unterlagenstein in der Ilse.

Die Montage mit Sägeschnitt, Schraube und Spezialkleber war nicht ganz einfach. Das Holz ist doch sehr filigran und instabil. Doch es gelang und ich freue mich, dass ich auch den „Platz für Neues“ durch den Leerraum unten rechts andeuten kann.

Ich finde das ermutigend – für den Harz und für unser Leben: Aus Katastrophen ergeben sich Chancen. Altes vergeht und Neues bekommt dadurch Raum.
Das ist doch hoffnungsvoll. Auch wenn es einige Zeit braucht.

(Die Zitate habe ich der 5. Auflage des Faltblatts „Wald im Wandel zur neuen Wildnis“ entnommen.)

„Wo Leben vergeht, entsteht Platz für Neues.“ *
„Wo Leben vergeht, entsteht Platz für Neues.“ *

Preis auf Anfrage